Medienmitteilung: Protestierende fordern Abschaffung des WEF

Medienmitteilung: Protestierende fordern Abschaffung des WEF

Strike WEF Winterwanderung erreicht Davos +++ Protestierende fordern Abschaffung des WEF +++ Kapitalismus mit Klimagerechtigkeit nicht vereinbar

Pünktlich zum Auftakt der 50. und letzten Ausgabe des WEF machen sich mehr als 600 Aktivist*innen auf zur letzten Etappe der Winterwanderung für Klimagerechtigkeit.

Die Wanderung bewegt sich auf verschiedenen Wegen nach Davos. Ein Teil der Gruppe wandert von Klosters übers Cavadürli nach Laret. Andere fahren diese Strecke mit dem Zug, weil der Wanderweg körperlich sehr anstrengend ist. Ab Laret wird die Wanderung auf dem Winterwanderweg bis nach Davos Platz weitergeführt werden. Am Morgen früh ist zudem eine Skitour mit 40 Personen gestartet.

Gemeinsamer Treffpunkt aller Gruppen ist die Kundgebung um 15 Uhr in Davos. Die Aktivist*innen sind auch nach zwei Tagen nicht müde und zeigen sich motiviert, ihre Forderungen mit der Wanderung oder der Skitour nach Davos zu bringen.

“Das WEF vertritt ein Wirtschaftssystem, das soziale Ungerechtigkeiten und die Klimakrise verursacht. Es kann nicht Teil der Lösung sein! Das System führt in eine Sackgasse. 50 Jahre leere Versprechungen sind genug. Jetzt ist Schluss! Schluss mit dem WEF, Schluss mit dem Kapitalismus!” sagt Mitra Tavakoli, Mediensprecherin von Strike WEF.

“Wir erwarten nichts vom WEF, wir wollen es abschaffen. Das WEF rühmt sich damit, vor Jahren den Club of Rome eingeladen zu haben. Das ist kein Qualitätskriterium, sondern offensichtlich heuchlerisch! Die WEF Mitglieder haben die Welt in einen katastrophalen Zustand geführt”, ergänzt Payal Parekh, ebenfalls Mediensprecherin.

Die Bündner Behörden haben für den letzten Tag die Wanderung auf der Kantonsstrasse nicht bewilligt. Menschen die sich für den Erhalt der Lebensgrundlage einsetzen, weichen auf Wanderwege aus. Währenddessen fährt die Elite, die sich am WEF trifft, auf der Kantonsstrasse nach Davos.

“Wir müssen für unsere Anliegen auch gegen Widerstände kämpfen. Unsere heutige, geplante Tagesetappe auf der  Strasse wurde nicht bewilligt und wir werden Davos deshalb auf anderen Wegen erreichen. Die Klimagerechtigkeitsbewegung lässt sich nicht so einfach aufhalten“, so Payal Parekh


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