Strike WEF: Über 1000 Aktivist*innen sind unterwegs nach Davos!

Strike WEF: Über 1000 Aktivist*innen sind unterwegs nach Davos!

Mehr als 1000 Personen haben sich nach der Auftaktkundgebung in Landquart auf den Weg gemacht, um gegen die für die Klimakrise verantwortliche Elite, die sich ab Dienstag am WEF versammelt, zu protestieren und einen Systemwandel zu fordern.

Mit einer Auftaktkundgebung in Landquart hat heute unsere dreitägige Winterwanderung für Klimagerechtigkeit begonnen. Mehr als 1000 Personen besammelten sich um 12 Uhr auf dem Bahnhofplatz Landquart.
Dort gab es Reden, Musik und Essen auf Kollektenbasis. Anschliessend zog die Wanderung los Richtung Schiers, dem Ziel der ersten Etappe. Am Dienstag wird die Wanderung Davos erreichen, wo an dem Tag die 50. und letzte Ausgabe des WEF beginnt. Am World Economic Forum treffen sich die Hauptverantwortlichen für globale Ungerechtigkeit und die Klimakatastrophe. Es ist Zeit, dass die Verantwortlichen abtreten, denn sie zerstören die Lebensgrundlage von uns allen: Wir fordern einen Systemwandel, denn in einer endlichen Welt gibt es kein Wachstum ohne Ende.

Morgen Montag geht es weiter von Schiers nach Klosters und am Dienstag laufen wir die letzten Kilometer von Klosters nach Davos. Wir sind überzeugt, unser Ziel zu erreichen und unseren Protest nach Davos tragen zu können.

——

Was will die Wanderung?
Wir wollen Druck von unten aufbauen, um eine politische Veränderung zu erwirken und setzen nicht auf den Dialog mit den Teilnehmerinnen vom WEF, denn wir stellen fest:

• Der Klimawandel hat gravierende Auswirkungen in ökologischen, sozialen und ökonomischen Bereichen.

• Es ist Zeit, dass die Wirtschaftsbosse abtreten, denn sie vertreten ausschliesslich ihre eigenen Interessen.

• Jene Firmen, welche am WEF vertreten sind, haben in dieser Form keinen Platz mehr, denn sie zerstören die Lebensgrundlage von uns allen.

• Es ist höchste Zeit, dass gehandelt wird. Es braucht mutige politische Entscheide, die die Wirtschaft zu Klimaschutzmassnahmen zwingen, damit mindestens die Ziele des Pariser Abkommens erreicht werden können.

◦ keine klimaschädlichen Investitionen, keine Profite mit klimaschädlichen wirtschaftlichen Aktivitäten, hin zu einer Demokratisierung der Wirtschaft.

◦ Es gibt kein Wachstum ohne Ende! – „System Change not Climate Change!“
——

Unterwegs finden verschiedene Veranstaltungen statt, die sich thematisch mit den Forderungen von StrikeWEF auseinandersetzen:

Klimawandel – was tun?
19. Januar 2020, 19:00
Bildungszentrum Palottis, Palottisweg 4, Schiers
Was sind die Folgen des Klimawandels in Graubünden? Und was tun, um die Klimaerwärmung zu stoppen? Diskussion mit Anita Mazzetta (WWF Graubünden), Thomas Roffler (Bauernverband Graubünden), Vertreter*in Klimastreik Graubünden

——
WEF Konzerne und das Klima
20. Januar 2020, 19:00
Arena Klosters, Doggilochstrasse 51, 7250 Klosters

Was haben die Konzerne vom WEF mit dem Klimawandel,  der Ungleichheit und der Schwächung von Multilateralismus  zu tun? Diskussion mit Jennifer Morgan, Greenpeace International Geschäftsführerin, Harris Gleckman, UMass-Boston Sr. Fellow, Njoki Njehu, Fight Inequality Pan-Africa Koordinatorin, Silva Lieberherr, Multiwatch , Mattia, Collective Climate Justice, Basel und Luisa Neubauer, Fridays For Future.

——

www.strike-wef.org
www.facebook.com/strikewef2020
www.twitter.com/strike_wef
https://www.instagram.com/strike.wef/

#WorldEconomicFailure
#StrikeWEF
#ClimateJustice
#By2020WeRiseUp

Strike WEF: Über 1000 Aktivist*innen sind unterwegs nach Davos!